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Ertragswertermittlung gem. §§ 27 – 34 ImmoWertV 21

Ertragswertverfahren

 

Entsprechend den Gepflogenheiten im gewöhnlichen Geschäftsverkehr und der sonstigen Umstände dieses Einzelfalls, insbesondere der Eignung der zur Verfügung stehenden Daten (vgl. § 6 Abs. 1 Satz 2ImmoWertV 21) ist der Verkehrswert des Bewertungsgrundstücks mit Hilfe des Ertragswertverfahrens (gem. §§ 27 - 34 ImmoWertV 21) zu ermitteln, weil für Grundstücke mit der Nutzbarkeit des Bewertungsgrundstücks der marktüblich erzielbare Ertrag bei der Kaufpreisbildung im Vordergrund steht.


Der vorläufige Ertragswert ergibt sich als Summe aus dem Bodenwert, des Reinertrags, der Restnutzungsdauer und des objektspezifisch angepassten Liegenschaftszinssatzes. 
Zudem sind besondere objektspezifische

 

Grundstücksmerkmale zu berücksichtigen.


Dazu zählen:

  • besondere Ertragsverhältnisse (z. B. Abweichungen von der marktüblich erzielbaren Miete),
  • Baumängel und Bauschäden,
  • grundstücksbezogene Rechte und Belastungen,
  • Nutzung des Grundstücks für Werbezwecke und
  • Abweichungen in der Grundstücksgröße, insbesondere wenn Teilflächen selbständig verwertbar sind.

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